Bildstörung 2011

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Hans Essel: Bildstörung

Am 25. Juli 2011 in den frühen Morgenstunden ereigneten sich auf den Fernsehkabelkanälen Bildstörungen. Die sehr stark flackernden Videosequenzen mehrerer Kanäle hatte ich aufgezeichnet (digitalisiert). Die digitalisierten Filme habe ich in einige tausend nummerierte Einzelbilder zerlegt. Von diesen habe ich alle schwarzen, ca. zwei Drittel, und einige mit nur leichten Störungen gelöscht. Generell werden die Bilder zur Darstellung um 90° gedreht (720x1280). Die Bilder lassen sich in ca. 20 Gruppen verschiedener Charakteristik einteilen. Die Bilder selbst haben keinerlei Bedeutung oder Absicht, sind also sinnfrei. Sie sind ja zufällige abstrakte Transformationen von gängigem Fernsehen. Sie haben allerdings einen eigenen ästhetischen Reiz. Die hier gezeigten Darstellungsformen sind erste Versuche, für dieses Material eine geeignete Kunstform zu entwickeln.

Lichtbildschau

Um die volle Eigenart der Bilder zur Geltung zu bringen, werden sie in Lichtbildschauen inszeniert. Dabei wird eine Auswahl von Bildern verwendet, die auch farblich variiert werden. Die Bilder werden einzeln oder in Sequenzen gezeigt, unterbrochen von Schwarzbildern oder Farbflächen. Die Lichtbilderschauen werden unterlegt mit unterschiedlichen Klangfeldern, z.B. Radiostörungen in den Pausen und Radiorauschen bei den Bildern.

Tafelbilder

Einzelne Bilder können gedruckt werden (Fotodruck auf Alu-Dibond, Schienen zur Hängung). Jedes Bild wird nur einmal gedruckt und signiert. Die eindeutige Bildnummer wird am unteren Rand mitgedruckt. Jedes gedruckte Bild ist also ein Unikat. Gleichzeitig ist es Teil eines großen Bildfeldes.

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